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30.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 9

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Die aktuelle Monster-Hitzewelle ist wirklich unglaublich und vor allem für mich auch unerträglich. Ich mag mir wirklich gar nicht vorstellen, wie es ist, den ganzen Tag in der prallen Sonne körperlich zu schuften. Nach ca. 5 Minuten würde ich wohl umfallen. Ich leide also mit den Bauarbeitern mit - wobei die sich bislang noch gar nicht wirklich beschwert haben, denn "Sonne ist besser als Regen". Also gut. Trotzdem habe ich Mitleid! Weshalb wir dann heute auch einen Kasten Sprudel und einen Kasten Bier für den Feierabend spendiert haben. Alle haben sich sehr gefreut und haben uns gefragt, ob wir nicht ein Bierchen mittrinken wollen. Das haben wir uns nicht zweimal fragen lassen und hatten so eine echt lustige Runde. Zwar sprechen nicht alle perfektes Deutsch, aber dennoch gab es lustige Geschichten. Die beste und gleichzeitig erstaunlichste "Geschichte" kam von unserem Polier. Der hat uns nämlich sein Alter verraten. Wir konnten es kaum glauben und mussten wirklich Bauklötze staunen, denn er zählt unglaubliche 72 Jahre. Einfach der Hammer! Mal abgesehen davon, dass man es ihm überhaupt nicht ansieht, finde ich es absolut bewundernswert, dass er in diesem hohen Alter noch so schwere Arbeit verrichtet. Also: Chapeau!

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Bis Zeit für Feierabend war, haben wir uns die Fortschritte angesehen. Die Außenmauern im OG sind heute fertig geworden - bei den Nachbarn noch nicht vollständig. Außerdem sind der Kontrollschacht und die Abwasser-Rohre fertig verlegt bzw. installiert. Die Lichtschächte sind auch fast fertig - bei den Nachbarn fehlt noch ein bisschen.

Liebe Grüße, Silke
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29.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 8

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Glücklicherweise wurde der Fehler beim Einzeichnen der Fenster-Positionen im Schlafzimmer bereits entdeckt und korrigiert. Der Fehler war uns tatsächlich noch gar nicht aufgefallen, hätte uns die Nachbarin nicht darauf hingewiesen. Wir hatten zwar gesehen, dass die Position eingezeichnet ist, aber nur so am Rande ohne genauer hinzusehen. Gut, wenn man so liebe Nachbarn hat! :-) Selbstverständlich haben wir den Bauleiter gleich darüber informiert, denn es war schon allerhöchste Eisenbahn, da heute schon 2/3 der Mauern im OG aufgestellt wurden. Timing ist alles! Diesmal schon etwas besser, als bei der Position des Kellerfensters. ;-)

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Zum ersten Mal konnten wir heute erahnen, wie künftig unsere Aussicht aus dem OG sein wird. Das war wirklich toll, denn die Aussicht ist einfach wunderbar über die Felder. Auch vom Flughafen sieht man immer mehr. Ich bin sicher, aus dem DG können wir die Flieger dann sogar beim Aufsetzen sehen. Aber das finden wir ja bald heraus.

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Liebe Grüße, Silke
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26.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 7

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Im OG ist heute eigentlich gar nichts passiert. Dafür aber rund um den Keller - da war für uns heute ein großer Tag!

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Der Bagger steht auf unserer Terrasse und schüttet von dort aus nach und nach auf. Der erste Lichtschacht für das Kellerfenster an der Terrasse ist nun auch schon vorbereitet worden.

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Bei uns kann man nun endlich ebenerdig über die baldige Terrasse ins Haus gelangen. Sehr komfortabel muss ich sagen! Bei den Nachbarn ist man noch nicht soweit, dafür wurde jetzt hier eine noch schmälere Planke aufgestellt - also fast ein Drahtseilakt. Huiuiui, da bin ich froh, dass wir zuerst dran waren.

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Der Kontrollschacht wurde aufgestellt. Ist wohl der einzige Zugang für alle vier Grundstücke.

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Unsere DHH wurde inzwischen zum Vesper-Stüble und zur Umkleidekabine erklärt worden - inklusive des ersten Wandschmucks im Wohnzimmer (zur großen Freude unseres zukünftigen Schwagers!). Der Hausherr sollte hier aber unbedingt noch für etwas mehr Blau sorgen. :-)

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Liebe Grüße, Silke
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26.06.2015, zu Hause

Ein nachdenklicher Urlaubstag

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Heute ist so ein Tag, an dem ich kaum glauben kann, dass wir (aber vor allem ich) wirklich ein Haus bauen. Wenn ich mich ungefähr 6 Jahre zurück versetze (bevor ich meinen Mann überhaupt kannte), erinnere ich mich genau an ein vertrauliches Gespräch mit meinem Bankberater – übrigens ein ehemaliger Kollege und lieber Freund von mir – dass „ich mir absolut nicht vorstellen kann, irgendwann mal ein Haus zu bauen! Wenn ich überhaupt mal Eigentum habe bzw. haben will, dann maximal eine Eigentumswohnung!“ Das waren damals so ungefähr meine Worte. Irgendwie konnte ich mir zu genau diesem Zeitpunkt einfach nicht vorstellen, jemals den Mann meiner Träume zu finden und mit Ihm eine gemeinsame Zukunft zu planen. Und genau deshalb ist es so ein wunderbares Gefühl mir bewusst zu machen, dass ich ihn doch gefunden habe und wir wirklich und wahrhaftig ein Haus gemeinsam bauen – zwar nicht mit unseren eigenen Händen, dafür aber mit viel (Vor-)Freude und unseren Herzen.

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Komisch, mein erster Satz war, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass ich ein Haus baue...und dennoch ist es so als würde ich spüren, wie es entsteht. In genau diesem Moment kann ich die kühlen Mauern des Kellers fühlen, wie sie inzwischen warm eingepackt sind von den Isolierplatten und wie so langsam die Erde rundherum aufgeschüttet wird. Es fühlt sich warm an und stark. Ich kann förmlich die Erde rieseln hören, wenn ich dran denke, was heute so auf der Baustelle passiert. Am liebsten würde ich ja den ganzen Tag zusehen, jeden Arbeitsschritt verfolgen und ehrlich gesagt, würde ich auch am liebsten selbst mit anpacken. Ich muss mich ständig zurück halten, damit ich nicht meine Hilfe anbiete. :-) Ich bin sicher, ich wäre ein ganz guter Handlanger, aber so richtig mit anpacken und z.B. Steine selbst setzen, wäre sicherlich nicht in unserem eigenen Interesse. Wird vermutlich nur krumm und schief – nicht, dass unser Haus dann später auseinander fällt, weil ich eine schiefe Mauer gesetzt habe. Also lass ich das mal lieber – würde sowieso die Gefahr bestehen, dass ich dann immer helfen muss, auch wenn ich mal keine Lust habe. ;-)

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Heute also mal sehr nachdenklich bei mir...was 1 Tag Urlaub so alles mit sich bringt. :-)

Jedenfalls freue ich mich heute schon sehr darauf, wieder neben dran zu stehen und die Fortschritte zu beobachten. Am meisten freue ich mich immer auf den Moment, in das Obergeschoss zu klettern und in die Ferne zu sehen. Ich bin gespannt, ob heute schon die Außenmauern begonnen wurden und mein Blick schon teilweise eingeschränkt ist.

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Bis ich die neuen Baustellen Bilder habe, hier ein paar Eindrücke der Gewächshäuser in der Stuttgarter Wilhelma. Im April hatte ich versprochen, noch ein paar Eindrücke aus unserem Zoo-Besuch zu zeigen. Ich hab noch mehr, die baue ich dann irgendwann später nochmal ein. :-)

Liebe Grüße, Silke
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25.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 6

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Der Bagger rollt wieder. An der West- und Südseite haben sie nun begonnen, die Grube nach und nach aufzufüllen. Die schwarzen Noppenmatten sind rund ums Haus bis auf die gleiche Höhe der Isolierung ebenfalls installiert.

Nach dem Kanal mussten sie nochmal ordentlich graben, der war nämlich gar nicht so leicht zu finden. Aber erstmal gefunden, wurde damit begonnen die Abwasser-Rohre zu legen.

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Heute wurde auch der erste Teil der Haus-Trennwand zu den Nachbarn gesetzt - unsere Seite fehlt noch. Bislang sind wir immer über die Seite der Nachbarn ins OG geklettert (bei uns war bislang kein Zugang). Da die OG-Haushälften nun aber auch getrennt sind, haben wir inzwischen eine eigene Bautreppe erhalten.

Liebe Grüße, Silke
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24.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 5

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Lange hat es gedauert und schwierig war es: Die Auswahl unserer Haustüre. Das größte Problem war schon mal die Farbe. Selbstverständlich will man die ja auch auf die gewählte Fenster-Farbe abstimmen, ebenso wie auf die Farbe des Garagentores. Da wir aber noch absolut keine Ahnung hatten, welche Fenster-Farbe wir überhaupt nehmen sollen, war das gar nicht so einfach.

Die favorisierte Farbe hat fast täglich - manchmal sogar stündlich - gewechselt. Weiß oder doch Anthrazit? Kein Plan! Mal gefällt mir das Eine und mal gefällt mir das Andere besser. Ich hab mich auch schon mal stundenlang hingesetzt und hab herum-ge-photoshoped. Weiße Fenster und dafür graue Farbflächen an den Hauswänden, dann aber mit anthrazit Haustüre und Garage. Oder doch lieber Fenster, Haustüre und Garage in Anthrazit und dafür keine extra Farbe an der Hauswand - oder doch? Mein Kopf hat mächtig geraucht. Uli war sich auch nicht so sicher. Meine Photoshop-Aktion hatte uns eigentlich zunächst der Entscheidung näher gebracht. Doch irgendwie war ich immer noch nicht ganz zufrieden. Hat ja alles seine Vor- und Nachteile. Da wir uns aber nun final für eine Haustüre entscheiden mussten, musste hier mal ein Knopf dran.

Also sind wir in ein Baugebiet gefahren und haben dort einen Spaziergang durch die Straßen gemacht, uns Eindrücke verschafft UND uns TATSÄCHLICH final entschieden! Jetzt wird auch nicht mehr an der Entscheidung gerüttelt! Der Knopf ist festgenäht, getackert und geklebt - sonst bekomm ich noch einen Knoten ins Hirn. Ihr wollt wissen, für was wir uns entschieden haben? Das wird jetzt noch nicht verraten! Lasst Euch überraschen! :-) Gemein, gell?

Tja und die Entscheidung für das Haustüren-Modell ist ebenfalls heute gefallen. Auch hier gab es für mich viel zu viel Auswahl. Als typische Waage fällt mir entscheiden ja wirklich nicht leicht. Daher hab ich von Tag zu Tag die Auswahl reduziert, bis ich bei ungefähr 5 Stück echt nicht mehr weiter wusste. Eine Befragung der Familie und von Uli hat hier aber dann doch etwas Licht ins Dunkel gebracht. Nämlich: Mein Geschmack ist einfach zu verspielt. Meine Auswahl hat eindeutig keinen Anklang gefunden. Also nochmal neu geschaut und Anzahl der Spielereien reduziert UND eine schöne Türe gefunden, mit der sowohl Uli als auch ich sehr zufrieden sind. Aber auch hier verrate ich nicht, wie diese aussehen wird! :-)

Liebe Grüße, Silke
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23.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 4

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NEWS des Tages:

- Der Keller ist nun bis auf die halbe Höhe der Kellerfenster rundherum isoliert.

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- Die Verschalungen des Treppenhauses im OG wurden nun komplett entfernt

- Und die Steine für die Haus-Trennwände stehen bereit

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- Kurz bevor wir gehen wollten sind auch die Steine für die Außenmauern des OG auf dem Laster gekommen. Der wird wohl heute an genau dieser Stelle übernachten und morgen ab 07:00 Uhr werden die Steine dann abgeladen.

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Liebe Grüße, Silke
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22.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 3

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Auch heute wurden nur Kleinigkeiten an unserem Haus gemacht. Die Arbeiten am anderen Haus müssen jetzt mal vorangetrieben werden. Die Verschalungen für das Garagen-Fundament sowie das Treppenhaus wurden entfernt und die zweite Hälfte des OG-Treppenhauses wurde betoniert. Ab Mitte der Woche geht es bei uns wieder in größeren Schritten weiter.

Liebe Grüße, Silke
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20.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 2 und Baustellen-Besuch

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Anlässlich Ulis Geburtstag haben wir alle neugierigen Party-Gäste zunächst auf die Baustelle eingeladen. Manche hatten unser Grundstück - geschweige denn den Baufortschritt - bislang noch gar nicht gesehen. So war es eine gute Gelegenheit für alle mal alles genau zu inspizieren. Soweit ich mich richtig erinnere, hat auch meine Familie das Grundstück zuletzt gesehen als noch die alten Gebäude standen. Der Fortschritt geht ja wirklich rasant daher wurde es auch echt mal Zeit, dass sie wieder kucken kommen.

Gleichzeitig haben wir den Fortschritt kontrolliert, was am heutigen Samstag gearbeitet wurde. Die Fundamente für die Garage und die erste Hälfte für das OG-Treppenhaus wurden betoniert. Mehr ist nicht passiert - aber Samstags sind auch immer nur so 3 Arbeiter auf der Baustelle, da kann man auch keine riesigen Sprünge erwarten. Sie könnten Samstag ja einfach auch gar nicht arbeiten. Also wird nicht gemeckert. :-)

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Liebe Grüße, Silke
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20.06.2015, Nürtingen

{BAUTAGEBUCH} Sanitär Bemusterungs-Marathon

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Irgendwie sind wir ja sogar noch ganz glimpflich davon gekommen bei unserem heutigen Sanitär Bemusterungs-Marathon. Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir noch ungefähr 2 Stunden länger brauchen. So waren es dann "doch nur" 5 Stunden.

Der Berater war wirklich super, hat uns viel gezeigt und vor allem hat er uns schon eine Vorauswahl getroffen, bzw. nur die wirklich interessanten Alternativen gezeigt anstatt und jedwede Möglichkeiten aufzuzeigen. Da die Sanitär Abteilung im Meister Max echt riesig ist und über 3 Stockwerke verteilt ist, war das wirklich Gold wert. Er hätte uns mit Sicherheit noch 4 weitere Stunden von Muster zu Muster jagen können. So war es dann doch ganz angenehm, sich nicht aus 1001 Variante entscheiden zu müssen. Wir waren auch so schon völlig überfrachtet mit Informationen und tapfer mit unseren Entscheidungen.

Auch wenn ich mir vor dem Termin ungefähr 1000 Mal vorgenommen habe, dass ich immer schön beim Standard bleiben will, so war dieser Vorsatz leider absolut nicht haltbar. Die runden Waschbecken waren einfach grotten hässlich und einfach nicht mehr zeitgemäß. Auch die Duschwanne oder die Toiletten wären im reinen Standard (für mich) kaum erträglich gewesen. Uli dagegen war hier deutlich bescheidener bei einigen Bereichen (z.B. Toilette und Waschbecken). Allerdings hatte auch er so seine speziellen Themen wie z.B. die Badewanne, bei welchen ihm der Standard auch zu wenig war. So haben wir jetzt eine richtig schöne, große Badewanne, die genug Platz und viel Komfort für uns beide bietet.

Der Berater hat auch ganz genau gewusst, wo und wie er uns "anpacken" muss, um uns von "der besseren Variante" zu überzeugen. :-) So zum Beispiel haben wir uns spontan für Toiletten mit einer sogenannten "Zentrifugal-Spülung" statt der üblichen und im Standard vorgesehenen Kollisions-Spülung entschieden. Selbstverständlich alle Spülrandlos. Nur im DG gibt es die normale Spülung mit einer Standard-Toilette inkl. Spülrandlos (klaro).

Ein Highlight wird die bodenebene Duschwanne im Hauptbad. Damit ist die Stolperfalle beseitigt, jedoch selbstverständlich nur gegen einen ordentlichen Preisaufschlag. Wir sind mal gespannt, wie hoch der gesamte Aufschlag wohl sein wird, um unsere Wunsch-Bäder zu realisieren. Daumen drücken ist auf jeden Fall angesagt, denn eigentlich wollen wir hier jetzt nicht mehr abspecken müssen. Also....jeder Daumen zählt. :-)

Liebe Grüße, Silke
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19.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} OG Tag 1

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Durch Zufall haben wir heute endlich mal entdeckt, wo eigentlich unser Roter Punkt hängt. Nämlich am Gitter um den Kran. Wir hatten uns schon ein paar Mal gefragt, wo der wohl ist. Jetzt wissen wir es. :-)

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Aber ein absolutes Highlight heute war, dass wir zum ersten Mal ins OG klettern konnten! Der "Aufstieg" war zwar recht abenteuerlich - aber mein Mumm ist ja derzeit (fast) unschlagbar bzw. auf Kurzbesuch. Habe mich also mutig auf die nicht gesicherte Treppe gewagt und bin nach oben geklettert - sogar ganz ohne Hilfe und Wache, denn ich wollte Uli von oben zuwinken, wenn er kommt.

Das war ein ganz wunderbares Gefühl endlich die Aussicht vom zukünftigen Schlafzimmer zum ersten Mal hautnah zu sehen. Selbstverständlich stellt man sich das vorher schon vor und so groß ist der Unterschied zwischen EG und OG dann auch wieder nicht. Aber es fühlt sich trotzdem einfach toll an. Ich kann es kaum erwarten, ins DG klettern zu können, dann wird die Aussicht einfach bombastisch. :-)

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Die Schalungen fürs EG Treppenhaus und für das Fundament der Garage wurden heute gesetzt, dann kann hier auch bald der Beton eingegossen werden. Beim Fundament für die Garage mussten Sie von der eigentlich viel zu groß ausgebaggerten Grube sogar noch etwas abtragen, um die entsprechende Breite für die Fundamente zu erreichen.

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Liebe Grüße, Silke
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18.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 9

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Der Beton für die EG Decke ist erst recht spät am Nachmittag angekommen. So langsam kann man leider von unten nicht mehr arg viel sehen und erahnt quasi nur noch was da grad so passiert. Daher haben wir von außen nur ne Weile versucht zuzuschauen, aber irgendwann war es uns dann zu langweilig und wir sind wieder nach Hause gefahren.

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Liebe Grüße, Silke
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17.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 8

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Jetzt hat auch das Dach des EG ein Geländer erhalten, damit keiner abstürzt. Komischer Weise fehlt an den anderen Seiten eine Absicherung - die Grube ist ja eigentlich überall gleich tief. Naja, die werden schon wissen, wo es notwendig ist und wo nicht.

Jedenfalls müssen sie heute schon recht viel oben herumgeturnt sein, denn die Fertig-Teile der EG Decke sind schon verlegt. Als ich kam waren grade noch die Elektriker zugange, aber ansonsten ist es soweit für den Beton morgen vorbereitet.

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Hier klafft noch eine Lücke an der abgeschnittenen Ecke für das Fenster in der Küche. Wir hatten uns schon gewundert ob sie den Beton da durchschütten oder ob da noch was fehlt. Aber bei den Nachbarn war hier schon die Verschalung angebracht, daher wird bei uns wohl auch noch was kommen.

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Die Leiter-Konstruktionen sind echt der helle Wahnsinn! Keine 10 Pferde hätten mich auf diese Leiter gebracht. Aber Uli war mutig und hat sich nach oben gewagt, um die Installationen zu prüfen. Ich musste die Augen zu machen und den Atem anhalten - daher konnte ich leider kein Foto von Uli auf der Leiter machen. Das war zu aufregend für mein Nerven. :-) Aber Uli ist heil wieder herunter geklettert. Vermutlich übt er schon für seine Klettersteig-Tour mit Alex. Bis jetzt fehlt aber immer noch die richtige Ausrüstung - aber wie unsere Männer halt so sind, wird noch kräftig geshoppt, bevor es auf den Berg geht.

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Liebe Grüße, Silke
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16.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 7

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Wir waren ganz schön überrascht heute, als wir auf die Baustelle kamen. Denn eigentlich war unser letzter Stand, dass die Arbeiten an der Beton-Decke des EG nicht weitergehen können, da zuerst die Grube aufgefüllt werden muss. Sie hatten ja gestern schon mit der Isolierung am Keller der Nachbarn angefangen, daher hatten wir mit den heutigen Neuerungen gar nicht gerechnet. Um nun doch die EG Decke vorbereiten zu können haben sie irrwitzige Hilfskonstruktionen über 2 Stockwerke installiert, um die überstehende Decke über dem Eingang (ca. 1m) absichern zu können.

Der Arbeitsschutz dürfte dennoch fraglich sein, denn das war nämlich laut Capo-Info das Hauptproblem, weshalb die Grube dringend aufgefüllt werden sollte. Ist wohl eigentlich zu hoch auf der EG Decke herumzuturnen. Scheint jetzt ja wohl doch kein Problem mehr zu sein, oder der Termindruck ist einfach zu hoch, so dass man schon den Arbeitsschutz in den Wind schreiben muss? Hoffen wir es mal nicht.

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Zum besseren Arbeitsschutz (und zum Schutz der Bauherren :-) ) wurden die Brücken ins EG inzwischen verbreitert und mit einem Geländer ausgestattet. Das hat vor allem mir einen erleichterten Seufzer entlockt. Jetzt bin ich nicht mehr so wacklig unterwegs und muss mir nicht jedes Mal vorher Mut zusprechen.

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Zum ersten Mal konnten wir heute auch in den Keller linsen, denn es wurde endlich eine Bautreppe installiert. Zwar ist im Keller immer noch Überflutung, aber zumindest einen kurzen Blick von der Treppe aus konnten wir rein werfen.

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Liebe Grüße, Silke
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15.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 6

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Damit die Grube nun zeitnah aufgefüllt werden kann, um den Arbeitsschutz einzuhalten, wenn die EG-Decke drauf kommt, wurde damit mit der Isolierung des Kellers begonnen. Zunächst auf der Ost-Hälfte. Die Kunststoff-Noppenbahnen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und zur besseren Wärmedämmung liegen auch schon bereit.

Gleichzeitig wurden im EG noch mehr Balken und Stützen aufgestellt. Scheinbar machen sie parallel auch im EG weiter.

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Liebe Grüße, Silke
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13.06.2015, Unterböhringen

Jährliche Tradition: Clanwanderung

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Wie jedes Jahr treffen wir uns mit der erweiterten Familie zum Clanwandern. Diese Tradition gibt es schon seit ich denken kann. Früher war es quasi ein Geschwister-Treffen - ein paar davon, unter anderem meine liebe Omi, sind auch heute noch mit von der Party. Inzwischen sind es Cousins, Cousinen und meine Generation der Groß-Cousins und Groß-Cousinen. Diese Familien-Zusammenkünfte sind einfach schön. Alle freuen sich schon immer sehr darauf mal wieder alte und neue Familien-Geschichten erzählen und hören zu können. Wir Jungen freuen uns aber immer vor allem auf die alten Geschichten. Eine lustiger und spannender als die Andere. Man erfährt so viel über seine Wurzeln und die eigene Geschichte. Das Leben früher war so intensiv und naturverbunden - jedenfalls in meiner Familie. Das Leben fand meist draußen statt - zumindest in den spannendsten Erzählungen. Mir gefallen die Geschichten über meinen Paps und seine Geschwister sowie über meine frühen Jahre am besten. Mein Paps war ein ganz schön "Wilder" und so gibt es von ihm die witzigsten Stories. Es wird immer viel gelacht und wir Jungen saugen alles in uns auf. Jeder Moment wird voll ausgekostet.

Bald ist es bestimmt an uns Jungen, diese Clanwanderungen zu organisieren und die wundervolle Tradition fortzuführen.

Wie jedes Jahr war die Clanwanderung dieses Jahr super vorbereitet und organisiert. Diesmal waren wir bei der Cousine meines Paps in Unterböhringen. Unterböhringen liegt in einem Talkessel im Filstal in der Nähe von Bad Überkingen und ist inmitten von Streuobstwiesen wirklich sehr schön gelegen. Idyllisch und ruhig.

Die Wanderung war dieses Jahr eine "richtige" Wanderung - so lange sind wir schon seit Jahren nicht mehr marschiert. Aber es war super - wie früher. Das Essen - selbstgemachte Burger - war super lecker und wir waren rundum gut versorgt. Ein Lob an meine Groß-Cousine, die ihre Familie so richtig verwöhnt hat.

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Das geliebte "Brünnele" war vor allem für die Hunde und die Kleinen ein Highlight. Dort konnten Sie sich abkühlen und austoben.

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Zwischenstation auf dem Wasserberghaus mit Blick auf die Umgebung und den Hohenstaufen im Hintergrund.

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Das gibt ein riesiges Sonnwend-Feuer für die Unterböhringer. Das gibt auf jeden Fall ein irres Feuer! Schade, dass ich das nicht mit eigenen Augen sehen kann!

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Unterböhringen in der Ferne. Der aufsteigende Rauch kommt von den Blooz-Öfen, die anlässlich des traditionellen "Blätzlesfests" angefeuert wurden.

Liebe Grüße, Silke
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12.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 5

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Heute morgen - nachdem ich mit unserer Nachbarin telefoniert habe - waren die Fenster noch nicht drin. Ich war schon am Zweifeln, ob sie das heute noch hin bekommen. Aber voilà - sie sind drin - oder draußen - je nachdem wie man es sehen will.

Inzwischen wurden auch die Trennwände komplett aufgestellt - so dass nun auch die Haus-Hälften im EG getrennt sind. Außerdem wurden jede Menge Stützen und Balken installiert zur Vorbereitung für die Decke.

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Liebe Grüße, Silke
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11.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 4

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Irgendwie fehlt da doch was? Seht Ihr es auch? Vermutlich nicht - aber ICH! Es fehlen die Toiletten-Fenster direkt links neben der Eingangstüre... Bei den Nachbarn übrigens auch. Supi. Was sagt man dazu?

Zuerst hab ich noch herumgegrübelt, ob das Fenster vielleicht so klein ist, dass es nicht ausgespart wird beim mauern sondern vielleicht das Loch entsprechend herausgeschnitten wird... Doch irgendwie kam mir das komisch vor, also hab ich den Capo mal drauf angesprochen...

Nachdem er dann lange über den Plänen gebrütet hat - was soll ich sagen - hat er mir zugestimmt und mit dem Maurer-Capo ein ernstes Wörtchen geredet. Aber: "Alles kein Problem! Wird morgen korrigiert!". Witziges Kerlchen.

Da sieht man mal wieder, dass man wirklich jeden Tag auf der Baustelle vorbei schauen und kontrollieren sollte. Eine ganze Woche Urlaub scheint nicht drin zu sein. Oder doch? Kann man es wagen? Naja, mal sehen.

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Die Außenwände sind inzwischen auf Deckenhöhe gemauert. Fühlt sich gleich noch realer an - und zugegebener Maßen auch gar nicht mehr soooo klein wie bislang.

Der Capo meinte, dass die Grube laut Bauleiter wohl erst ab 22.06. aufgefüllt werden soll, doch das ist dem Capo zu spät. Für die EG Decke - die über dem Eingang einen knappen Meter übersteht, wird der Erdboden zur Sicherung benötigt. Solange hier noch ein Loch ist, kann die Decke nicht drauf. Das würde wohl einiges verzögern. Da scheint also das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen zu sein. Mal sehen ob sich das beschleunigen lässt.

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Die Trennwand zur Nachbar-Hälfte steht auf unserer Seite auch schon zur Hälfte.

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Hier sieht man - oder auch nicht - das fehlende Fenster für die Toilette. :-)

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Heute haben wir dann auch gleich zur Sicherheit das Messgerät ausgepackt und mal alles ordentlich vermessen. Die Nachbarin kam auch und hat den Meterstab geschwungen, nachdem Sie erstmal - mangels Brücke in ihre Haushälfte - über die Zwischenmauer von uns aus rüber klettern musste. Über die fehlenden Toiletten-Fenster war sie auch entsprechend verwundert, vor allem weil gestern wohl beim mauern zunächst auch das Loch der Haustüre auf ihrer Seite vergessen wurde. Der Fehler war zwar dann schnell behoben, da bis dahin nur eine Reihe gemauert war, aber über den weiteren Fehler mit dem Fenster musste sie dann wohl schon ihren Galgenhumor hervorholen um noch lachen zu können. Naja, Pleiten, Pech und Pannen gehören wohl dazu. Solange sich die Fehler unkompliziert und ohne weitere Kosten für uns beheben lassen, kann man ab und an mal ein Auge zudrücken. Aber da der Bauleiter wohl auch noch mal ein Donnerwetter veranstalten wird, kommt sowas hoffentlich nicht mehr vor.

Liebe Grüße, Silke
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10.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 3

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Das Treppenhaus wurde betoniert und die Außenmauern stehen schon zur Hälfte. Die Fenster und Türen sind schon angedeutet und langsam kommt das Raumgefühl.

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Blick auf die Küche mit Eingangstüre.

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Die Trennwand zwischen den Haushälften fehlt noch, so dass wir noch zum Eingangsbereich der Nachbarn rüber sehen können.

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Liebe Grüße, Silke
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09.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 2

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Wahnsinn! Die Steine sind angekommen und warten auf Ihren Einsatz. Morgen ist es also soweit. Zunächst wurden aber wieder die Schalwände für die tragenden Wände des Treppenhauses aufgestellt, denn morgen kommt auch der Beton dafür.

Ich freu mich schon so drauf, wenn die Wände stehen und ich endlich ein vernünftiges Gefühl für die Größe bekomme! Denn leider sieht es immer noch sehr winzig aus - unsere kleine Hundehütte. :-)

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Liebe Grüße, Silke
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08.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} EG Tag 1

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Der Beton der Keller-Decke ist inzwischen getrocknet. Allerdings ist sowohl am Samstag als auch heute weiter nichts passiert. Ein paar kleinere Vorbereitungen, aber in der Hauptsache hatten sie sich mit dem anderen Haus beschäftigt, um es nachzuziehen.

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Wie man sieht, habe ich mich zum ersten Mal auf die wackeligen Bretter gewagt. Bis die Grube aufgefüllt wird dauert es mir einfach noch viel zu lange. Ich wollte unbedingt das erste Raumgefühl haben und dafür musste ich meinen ganzen Mut zusammen nehmen. Hui war das aufregend. Mit zittrigen Knien und flatterndem Herzen hab ich die paar Schritte schließlich doch geschafft. Der Rückweg war allerdings fast noch schlimmer. Aber die Alternative mich mit dem Kran zu holen oder dort zu übernachten kam nicht in Frage, auch wenn mir unsere Nachbarin fürsorglicher Weise ein Zelt vorbei gebracht hätte. :-)

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Im Keller steht immer noch die Springflut von Ende letzter Woche. Die hält sich wirklich gut, vor allem weil es zusätzlich auch noch drauf geregnet hat. Bin mal gespannt, wann sie zum auspumpen kommen. Zumindest wurde uns versichert, dass es keinen Schaden anrichtet, auch wenn es noch ein paar Tage länger vor sich hin modert. Na Gott sei Dank! ;-)

Liebe Grüße, Silke
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05.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} Keller Tag 18

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Puh, war das heute heiß - über 30° in der Sonne. Die armen Bauarbeiter - schweißnass, krebsrot und dreckig - so lässt es sich - besonders ohne jeglichen Schatten - nicht besonders gut arbeiten. Aber der Polier hat doch tatsächlich gesagt, dass es so heiß besser ist als würde es regnen. Das kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen. Mir ist bei so einer Hitze jeder Schritt zu viel und die ganze Zeit der herunterknallenden Sonne ausgesetzt zu sein, bekommt mir überhaupt nicht. Schon als Kind habe ich regelmäßig einen Sonnenstich bekommen - weshalb ich inzwischen dazu übergegangen bin, mich schnell in den Schatten oder gar ins kühle Haus zu verziehen. Arbeiten wär also bei mir absolut nicht drin.

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Als wir am späten Nachmittag ankamen war es immer noch eine Bollen-Hitze, aber bei unserer Haus-Hälfte wurde der Beton für die Kellerdecke bereits fertig gegossen und glatt gezogen. Die andere Hälfte war gerade noch in der Mache. Aufgrund der Hitze musste sowohl der frisch gegossene Beton als auch die stehenden Kellerwände regelmäßig mit Wasser befeuchtet werden, damit sich keine Risse beim Trocknen bilden. Das hat zumindest einem der Bauarbeiter ab und an eine kleine Dusche ermöglicht. Doch auch unser Keller wurde mit dem Wasserschlauch ordentlich geflutet. Das Wasser muss nächste Woche erstmal wieder abgepumpt werden, denn die Weiße Wanne hält das Wasser hier schön hoch. Schwimmender Weise lassen sich die fehlenden Mauern im Keller leider nicht so gut aufstellen - auch wenn es bei einer solchen Hitze vielleicht sogar recht erfrischend wäre. :-)

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Ich freue mich schon wie Bolle wenn endlich der Graben aufgefüllt wird und die Bautreppe aufgestellt ist, damit ich endlich mal in den Keller spickeln kann. Mit dem Bretter-Steg kann ich mich einfach nicht anfreunden. Doch die Nachbarin hat sich für mich diese Woche todesmutig sogar ganz weit nach vorne gewagt um mir ein kleines Video zu schicken, wie die Beton-Decke installiert wird. Hat mich sehr gefreut und selbstverständlich hat sie meinen vollen Respekt dafür. :-)

Liebe Grüße, Silke
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04.06.2015, zu Hause

{FOOD} Himbeer & Heidelbeer Blätterteigschnecken

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Blogs zu lesen und Pinterest anzusehen ist ja zu einiges gut: Ideen sammeln, Ablenkung, Zerstreuung, Beschäftigung, Schmöckern, Teilen und vor allem aber Nachmachen. Was meine Sammel-Leidenschaft angeht ist Pinterest einfach perfekt für mich. Ich sammle und sammle und sammle. Meist sammle ich einfach schöne Fotos. Tolle Fotos mit einer einzigartigen Komposition, tollem Licht, traumhaftem Bouquet, einer schönen Landschaft, süßen Tieren und vielem mehr erfreut einfach das Herz und das Auge. So suche ich mir vor allem Abends oft ein bisschen Zerstreuung.

Meine Pinnwand besteht hauptsächlich aus Do-it-yourself Pinnwänden aller Art die ich irgendwann mal alle nachmachen will, aber auch schöne Reiseziele, Einrichtungs-Ideen und Rezepten finden Ihren Weg auf meine Pinnwände.

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Rezepte sammle ich meist nur welche, die ich auch wirklich nach kochen will und mir vor allem auch vorstellen kann, dass ich die Rezepte auch selbst hinbekomme. Hier zählen bei mir meist nicht unbedingt die schönsten Fotos – dann wäre meine Pinnwand noch viel viel voller - wobei das dennoch wichtig ist. Denn aufmerksam werde ich ja meist nur wenn mich die Präsentation anspricht.

Das folgende Rezept habe ich beim durchstöbern meiner Lieblings-Blogs entdeckt. Das Rezept von Bine von „was eigenes“ kam auch durch Inspirationen auf Pinterest und anderen Blogs zustande. Manchmal muss man Ideen auch einfach ein bisschen zusammenmischen und heraus kommt etwas ganz neues eigenes und vor allem LECKERES.

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Für das Rezept von Bine braucht Ihr:
250g Quark
1/2 Päckchen Frischkäse
10-20g Zucker (oder Vanille-Zucker)
Mark einer Vanilleschote
1 Rolle gekaufter Blätterteig
1 Schale Himbeeren oder auch andere Früchte
1 Schuss Milch
etwas Puderzucker

Quark, Frischkäse, Zucker und Vanille-Mark mischen und auf den ausgerollten Blätterteig verteilen. Die Himbeeren darüber verstreuen. Dann die längere Seite aufrollen und dabei die Himbeeren leicht quetschen. Dann in ca. 13 gleich große Stücke schneiden und in eine Backform setzen. Je nach Ofen ca. 25-30 Minuten bei 200° backen. Zum Schluss nur ein bisschen Puderzucker geben, oder mit Milch und Zucker eine Glasur mischen - beides Lecker.

Da ich die Masse bei meinem ersten Versuch etwas trocken fand, habe ich diesmal Mascarpone und Natur-Joghurt statt Quark und Frischkäse verwendet. Das war frischer und hat mir noch besser geschmeckt. Jedoch war der Teig dann auch aufgrund dessen, dass ich die Schnecken sehr eng gelegt habe, etwas weich in der Mitte. Aber lecker war es trotzdem. Außerdem habe ich zu den Himbeeren diesmal noch Heidelbeeren gegeben, so dass es noch fruchtiger ist. Die übrige Masse aus Mascarpone und Joghurt, Vanille-Zucker und Vanille-Mark habe ich einfach als "Sahne-Ersatz" auf den Tisch gestellt. Dazu noch ein paar frische Früchte und fertig ist ein leckerer Kuchen oder auch Nachtisch.

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Inzwischen habe ich es schon das zweite Mal ausprobiert. Beim ersten Mal habe ich den fertigen Blätterteig halbiert und hab zwei Varianten daraus gemacht: Einmal Banane-Haselnuss-Schoko Schnecken sowie die besagten Himbeer-Blätterteigschnecken. Durch die Halbierung des Teiges ergab es keine so schöne Kuchenform, weshalb ich nicht so ganz zufrieden war – doch im Nachhinein muss ich sagen, dass der Blätterteig dafür etwas besser war. Die Bananen-Variante hat nach meinem Geschmack auch nicht so recht zu dem Frischkäse gepasst – war insgesamt ein bisschen trocken. Ist also durchaus noch ausbaufähig. Ich probiere weiter, bis ich die perfekte Mischung hin bekomme.

Liebe Grüße, Silke
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03.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} Keller Tag 17

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Ich kann echt nur staunen. Die Decken-Fertig-Teile inkl. Bewehrung und Kabel sind bereits verlegt - innerhalb nur weniger Stunden. Wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht, dann kann man diese Schnelligkeit mit der einzelne Teilstücke fertig werden, kaum glauben. Ohne selbst ein Haus gebaut zu haben, kann man sich die enorme Geschwindigkeit nicht vorstellen, mit der der Rohbau aufgestellt wird. Bei einem Fertighaus geht das ja sogar noch schneller, da steht der Rohbau an einem Tag. Aber auch ein Rohbau Stein auf Stein in nur wenigen Wochen aufzustellen, finde ich schon enorm. Der Innenausbau ist dann das, was im Anschluss längere Zeit benötigt. Mit jedem weiteren fertigen Teilstück steigt unsere Vorfreude und man macht sich immer mehr Gedanken auch um die Details wie z.B. Wasseranschluss für den Garten, Regentonne und dergleichen.

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Als nächstes steht nun die Auswahl der Haustüre an. Heute kam das Angebot. Leider waren wir auf den ersten Blick noch nicht begeistert und haben deshalb mal noch einen alternativen Anbieter angefragt. Vielleicht sticht uns da ja eine passende Haustüre ins Auge. Bei der Haustüre wollen wir eigentlich unbedingt im Standard - also ohne Zusatzkosten - bleiben. Daher müssen wir uns im Zweifelsfall halt arrangieren. Aber noch habe ich Hoffnung eine tolle Haustüre zu finden. Warten wir mal ab, was unser Bauträger zu meiner Anfrage sagt.

Liebe Grüße, Silke
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02.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} Keller Tag 16

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Heute war richtig was los! Meine beiden Lieblings-Nachbarinnen waren auch da - so konnte ich schön "Schwätzle" halten. Und gleichzeitig dem Bauteam schön beim "Malochen" zusehen, während sie (Kalksand-)Stein für Stein unsere Trennwände hochgezogen haben. Fertig geworden sind sie zwar damit heute nicht, aber bis morgen Mittag, wenn dann die Fertig-Elemente für die Kellerdecke kommen, dürften sie den Rest schon noch schaffen.

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Die lose hin drapierten "Brücken" zur Überwindung der "Schlucht" werden auch immer abenteuerlicher. Ich jedenfalls kann da kaum einen Meter drauf gehen bevor mir "die Lichter aus gehen" und ich Kopfüber in die Grube stürze. Ist ja nicht so als hätte ich es nicht probiert (!!) - manchmal klappen meine todesmutigen Aktionen ja auch - doch hier bin ich keine handbreit weit gekommen. Man(n) musste seine Dame an der Hand nehmen, dass sie ganz langsam Rückwärts wieder vom Brett heruntersteigen konnte. ;-) Uiuiui war mir schwindelig. Selbst wenn Man(n) sich todesmutig an die Überquerung macht flattert mein Herz wie in der Achterbahn.

Also nix mit ausmessen, solange die Schlucht existiert und keine vernünftige Treppe installiert ist. Schade Schade :-(

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Liebe Grüße, Silke
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01.06.2015, Stuttgart - Plieningen

{BAUTAGEBUCH} Keller Tag 15

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Jupidu - jetzt stehen auch unsere Treppenhaus-Wände und die Schalwände an den Außenwänden sind auch weg. Das ist fein. :-)

Diese Woche passiert wirklich viel. Am Samstag soll der Beton für die Decke gegossen werden. Bis dahin ist zwar noch viel zu tun und auch ein Feiertag dazwischen, aber "alles kein Problem, das geht ganz schnell". Und so ist es auch - der Wahnsinn!

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Suchbild: Wer entdeckt mich? ;-)

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So ca. Anfang Juli können wir wohl schon unser Richtfest feiern. Ich kann es noch kaum glauben! Aber jetzt erstmal Schritt für Schritt - "nur ned hudla" sagt der Schwabe. :-)

In diesem Sinne...

Liebe Grüße, Silke
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© 2012 Silke&Ulrich Koschella ; letzte Änderung: 03.08.2017

 

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